Die Brustuntersuchung

Die Brustuntersuchung gehört zu jeder routinemässigen Kontrolle. Dabei wird die Brust auf Knötchen und andere Veränderungen hin abgetastet. Bei unklaren Befunden kann sofort eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden. Diese ist schmerzlos und ohne jegliche Strahlenbelastung. Mit dieser einfachen Untersuchung können die meisten Unklarheiten, häufig gutartige Veränderungen wie Zysten oder Fibroadenome (bindegewebige Knoten), erfasst werden. Dies wird zu Ihrer sofortigen Beruhigung beitragen.

Sie können aber auch selbst etwas zur Vorsorge tun: Brustkrebs macht sich selten durch Schmerzen bemerkbar. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Brüste regelmässig selbst untersuchen. Nehmen Sie sich einmal im Monat, wenn Ihre Periode vorbei ist, Zeit für diese Untersuchung. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu Ihrer persönlichen Brustkrebsvorsorge.

Die Mammographie

Die Mammographie hilft unklare Befunde genauer zu beurteilen, um weitere Massnahmen und Behandlungsschritte wirksam zu planen. Bei der Mammographie wird die Brust mit Hilfe eines speziellen Röntgenapparates untersucht. Dabei wird die Brust zwischen zwei Platten gelegt und so geröntgt. Dies geschieht in einem Röntgeninstitut (Spital Interlaken).

Alle im Kanton Bern wohnhaften Frauen zwischen 50 und 74 Jahren, werden alle zwei Jahre automatisch vom donna-Programm zur Früherkennungs-Mammographie eingeladen.